Bitte kein Stress! Denn Stress belastet den menschlichen Organismus. In Stresssituationen bildet der Körper in hohem Masse Stresshormone, um sich erhöhten Leistungsanforderungen anzupassen. Unter Einwirkung der Stresshormone strömen vermehrt wichtige Nährstoffe aus der Zelle. Über die Nieren werden diese schnell ausgeschieden und gehen so dem Körper verloren. Chronische Stresssituationen führen deshalb auf Dauer zu einem Nährstoffmangel und wir werden wesentlich stressempfindlicher. Ein Teufelskreis, der nur durch eine gute Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen unterbrochen werden kann.
Achten Sie auf die Einnahme von genügend:
- Vitamin B6 (vermindert die Ansammlung von Wasser, besonders, wenn es in Verbindung mit Magnesium genommen wird)
- Vitamin E
- Zink, Chrom, Mangan (reguliert den Zuckerstoffwechsel)
- Kalzium (vermindert die Ansammlung von Gewebsflüssigkeit, verbessert die Stimmung, baut Spannungen ab)
- Magnesium (Supplemente können nervöse Spannungen abbauen)
Weitere Tipps:
- Viel trinken
- Das Frühstück ist von wesentlicher Bedeutung. Essen Sie genügend Protein und Kohlenhydrate am Morgen
- Keine Mahlzeit auslassen (regelmässig etwas Kleines zwischendurch essen, damit der Blutzuckerspiegel stabil bleibt)
- Achten Sie darauf, dass die Hauptmahlzeit nicht allzu üppig und fetthaltig ausfällt
- Meiden Sie Alkohol und Koffein
- Gönnen Sie sich Entspannung am Abend, wie z.B. ein Entspannungsbad, Lesen, Meditation, Spazieren an der frischen Luft etc.
Serotonin beeinflusst Appetit und Schlaf, steuert den Sexualtrieb, die Körpertemperatur und hat Auswirkungen auf die Gemütslage. Ausreichend Serotonin im Körper macht ruhig und ausgeglichen, extremer Serotoninmangel dagegen führt zu emotionaler Überempfindlichkeit oder sogar zu aggressivem Verhalten. Dauerhafte Mangelerscheinungen können zahlreiche psychische Erkrankungen fördern: Depressionen, Angst-, Belastungs-, Schlaf- oder Essstörungen. Auch Migräneattacken sind auf einen Serotoninmangel zurückzuführen.